Über uns
Hallo, wir sind der Pfadfinderstamm Rote Corsaren aus Sankt Augustin. Wir existieren seit 25 Jahren und machen solide und kontinuierliche Jugendarbeit auf unserem Grundstück in unserem Zirkuswagen oder der Piratenhütte in Hangelar. Natürlich sind wir keine pure Hangelarer Gruppe, sondern offen für jeden, der zu uns kommen möchte. Die meisten sind zwischen sieben und achtzehn Jahre alt.
Wir stehen als Stamm natürlich nicht alleine in der Welt. Wir sind im Deutschen Pfadfinderbund Mosaik (DPBM). Dieser wiederum ist dem Deutschen Pfadfinderverband (DPV) angeschlossen. Wir sind nicht konfessionell gebunden oder politisch orientiert. Bei uns ist also jeder herzlich eingeladen mitzumachen.
Die Gruppen im Stamm sind dem Alter nach geordnet. Die Jüngsten sind die Wölflinge, diese sind in den Meuten. Hier darf jeder kommen, der mindestens sieben Jahre alt oder schon in der Grundschule ist. Ab 12 Jahren gilt man als Pfadfinder und man ist in einer Sippe. Mit ca. 16 Jahren ist man dann als Rover in einer Roverrunde.

Unsere Heimabende, so heißen unsere Gruppenstunden, sind einmal in der Woche. Dort singen, spielen, basteln wir und lernen, was man fürs Pfadfindersein braucht. Dazu gehören Kochen überm Feuer, Zeltaufbau, Knoten und noch vieles mehr. Dabei folgen wir dem Ziel des Gründers der Pfadfinder, Sir Robert Baden-Powell, den "happy, healthy and helpful citizen", den "glücklichen, gesunden und kollegialen Bürger" zu erziehen. Bei allem, das wir während unserer Heimabende machen, folgen wir dem Grundsatz "learning by doing" "Lernen durch Tun". Unser Wahlspruch lautet "Allzeit Bereit".
Durchgeführt werden die Heimabende der Wölflinge und Pfadfinder von den Meuten- bzw. Sippenführern. Dabei wird bewusst auf den Begriff des Gruppenleiters verzichtet. "Führen" bedeutet, mitzumachen und nicht daneben zu stehen und zu sagen, was getan werden soll. Unsere Meuten- und Sippenführer sind in allen Aspekten der Jugendarbeit geschult und hochmotiviert, um den Kindern und Jugendlichen viele schöne Erlebnisse bescheren zu können.
Die Heimabende finden in unserem Zirkuswagen statt. Das ist ein alter Bauwagen aus Holz, den wir für die Heimabende hergerichtet haben. Dazu gehört auch ein holzgefeuerter Herd, mit dem wir sogar bei tiefsten Minusgraden angenehme Temperaturen haben. Auf dem Herd können wir natürlich kochen und sogar Kleinigkeiten backen. Der Zirkuswagen steht mitten im Grünen auf unserem rund 3.000m² großen Grundstück, welches perfekte Möglichkeiten für unsere Jugendarbeit bietet.

Wichtig ist es uns, regelmäßig auf Fahrt zu gehen. Dort wandern wir meistens, fahren aber auch Fahrrad oder paddeln mit unseren Kanus munter über die Flüsse der Region. Manchmal gehen wir auch auf der Falado, einem Rahsegler, segeln. "Auf Fahrt gehen" heißt Abenteuer erleben und Neues entdecken, denn obwohl wir schon lange an einem Ort wohnen, ist uns meist die Schönheit der Umgebung verborgen geblieben. Auf unseren Fahrten schlafen wir natürlich im Zelt und kochen überm Feuer. Ausnahme sind die Wölflinge, die auch mal in Jugendherbergen fahren.
Doch wir machen natürlich nicht nur Fahrten übers Wochenende. In den Herbst- und Osterferien sind wir oft eine Woche unterwegs, und in den Sommerferien ist unsere dreiwöchige Sommerfahrt fester Bestandteil unseres Jahresprogramms. Während der vergangenen Jahre haben wir nahezu alle europäischen Länder bereist und viele Abenteuer erlebt.